H2OCH Wasser App/für’s Haus
H2OCH Wasser App/für’s Haus
Ab sofort stellt das Land Nordrhein-Westfalen eine erweiterte Version der Starkregen- und Hochwasserschutz-App „H2OCH Wasser App/für’s Haus“ zur Verfügung. Ziel der Anwendung ist es, Bürgerinnen und Bürgern eine fundierte Einschätzung zu ermöglichen, wie stark ihr Zuhause durch Starkregen, Hochwasser oder Überflutungen gefährdet ist – und wie sie sich konkret schützen können.
Mit der zweiten Entwicklungsstufe wurde das digitale Angebot deutlich ausgebaut und noch praxisnäher gestaltet. Dabei sind auch Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern in die Weiterentwicklung eingeflossen.
Risikoeinschätzung und konkrete Vorsorge
Durch die Eingabe einer Adresse erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer eine individuelle Einschätzung der Gefährdungslage ihrer Immobilie. Darauf aufbauend unterstützt die App bei der Planung geeigneter Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, die Eigenvorsorge zu stärken und die Vorbereitung auf mögliche Schadensereignisse zu verbessern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der anschaulichen Darstellung: Nutzerinnen und Nutzer können zwischen zwei- und dreidimensionalen Kartenansichten wählen und verschiedene Überflutungsszenarien visualisieren. Eine interaktive Einführung erleichtert zudem den Einstieg in die Funktionen.
„Update für den Starkregen- und Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen: Mit der nächsten Ausbaustufe der ‚H2OCH Wasser App/für’s Haus‘ kann das eigene Zuhause noch sicherer vor Starkregen und Hochwasser gemacht werden. Die App zeigt jetzt nicht nur die Gefährdungslage rund um das eigene Zuhause, sondern macht Schutzmaßnahmen direkt am Gebäude sichtbar und umsetzbar. Die Erfahrungen aus der Hochwasserkatastrophe 2021 haben klar gezeigt: Hochwassersicherer Wiederaufbau und gezielte Vorsorge sind der Schlüssel, um Schäden künftig zu begrenzen. Deshalb setzen wir auf kontinuierliche Weiterentwicklung, aktuelle Daten, transparente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und eine starke Rolle der Kommunen. Unser Ziel ist klar: Mehr Wissen, mehr Vorsorge, mehr Sicherheit“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW.
Kommunen als wichtige Partner
Auch die Kommunen sind ein zentraler Bestandteil der Anwendung: 131 von 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen stellen bereits Informationen zu ihren Aktivitäten im Starkregen- und Hochwasserrisikomanagement bereit. Dazu gehören unter anderem eigene Starkregengefahrenkarten, ergänzende Angebote sowie konkrete Ansprechpersonen.
Open Data als Grundlage
Die App greift auf offene Daten verschiedener Behörden zurück und zeigt damit eindrucksvoll, wie Open Data konkret zur Verbesserung der Daseinsvorsorge beitragen kann. Genutzt werden unter anderem Geodaten und Hochwasserinformationen aus bestehenden Fachportalen.
Breite Nutzung
Seit April 2025 wurde die Anwendung rund 730.000-mal aufgerufen – ein deutliches Zeichen für das große Interesse und den Bedarf an digitalen Vorsorgeangeboten.
Verfügbarkeit
Die „H2OCH Wasser App/für’s Haus“ ist sowohl webbasiert als auch über die gängigen App-Stores verfügbar. https://www.hochwasser-app.nrw/
Mehr gute Beispiele für Open Data-Anwendungen finden Sie hier (https://open.nrw/open-data/open-data-showroom).