Hacken für ein lebenswertes Münster

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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Hacken für ein lebenswertes Münster

Der Münsterhack ging erfolgreich in die zweite Runde

Schon die erste Ausgabe des Münsterhacks im letzten Jahr war ein voller Erfolg. Vom 5. bis 6. Oktober kam nun erneut Münsters Tech-Szene zusammen, um gemeinsam Ideen für die eigene Stadt zu entwickeln. Von einer Weihnachtsmarkt-App bis hin zur Gewässersensorik für den Münsteraner Aasee: die Themenvielfalt der neun Teams war groß.

58 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 36 Stunden Zeit. Ein Ziel: Münster noch lebenswerter machen. Bei der zweiten Ausgabe des Münsterhacks, der vom Digital Hub münsterLAND in Kooperation mit der items GmbH und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Markus Lewe veranstaltet wurde, entwickelten Stadtvisionäre und Entwicklerinnen und Entwickler in neun Teams Ideen und Prototypen für Münster. Zum Erfolg der Veranstaltung und der Qualität der Ideen trugen zahlreiche Partner, Unterstützer, Sponsoren sowie engagierte Mentorinnen und Mentoren bei.

Open Data aus Münster

Für den Hackathon haben unter anderem die Stadt Münster und die Stadtwerke Münster offene Daten bereitgestellt. Die Stadt Münster, die bereits im letzten Jahr im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Open Government Pilotprojektes an der Veranstaltung beteiligt war, war auch in diesem Jahr wieder mit an Bord. So wurden beispielsweise ÖPNV-Fahrplaninformationen oder WLAN-Standorte als Open Data bereitgestellt, die von den Entwickler-Teams für ihre Ideen genutzt werden konnten.

Die Gewinner-Teams

Nachdem am ersten Tag Ideen-Pitches, Team-Bildung und das Hacken im Vordergrund standen, schloss der zweite Hackathon-Tag mit einer öffentlichen Veranstaltung ab. Vor rund 200 begeisterten Gästen pitchten neun Teams ihre Ideen und Prototypen. Ausschlaggebend waren für die Jury folgende Kriterien: Innovationsgrad, (kommerzielle) Verwertbarkeit, Nachhaltigkeit der Lösung, Nutzen für den Standort Münster und Qualität des Abschlusspitches. Am Ende kürte die Jury die drei Gewinnerteams. Diese wurden mit Geldpreisen von 250, 500 und 1000 Euro ausgezeichnet. Der dritte Platz ging an das Team der „Taschengeldbörse“, ein Marktplatz zur einfachen Koordination und Vermittlung von helfenden Händen für Seniorinnen und Senioren. Mit dem zweiten Platz wurde das Team „Bussistant“ ausgezeichnet. Das Team entwickelte eine Echtzeitauskunft für zuverlässige Abfahrtszeiten von Bussen per Sprachassistent. Auf dem ersten Platz landete das Team von „Hack(a)Tonne“. Es entwickelte Sensorik und Monitoring für bessere Gewässeranalytik/-vorhersage des Aasees. Ein Sonderpreis für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Idee ging an „LeihLeeze“, die Zweitplatzierten des Vorjahres. LeihLeeze ist eine digitale Plattform zum Verleihen und Ausleihen von Fahrrädern. Hackathons wie der Münsterhack zeigen, wie mithilfe engagierter Entwicklerinnen und Entwickler, digitaler Tools und offener Daten zukunftsweisende Ideen für die Stadt entwickelt werden können. Wir sind schon gespannt auf die nächste Ausgabe!

Autorin: Sarah Stuberg
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