Kommentierte Linkliste

Open.NRW_kommentierte Linkliste

Kommentierte Linkliste

Sie suchen mehr Informationen rund um Open Government oder wollen sich auf anderen Open Data Portalen umschauen? Hier finden Sie eine kommentierte Linkliste.

Portale und Informationsseiten zu Open Data sind ständig in Entwicklung. Wir bemühen uns, die hier als kommentierte Linkliste angebotene Hilfe zum Einstieg in das Thema  auf dem Laufenden zu halten – eine dauernde Aktualität oder Vollständigkeit können wir leider nicht gewährleisten. Wir freuen uns jederzeit über Ergänzungen und Hinweise. kontakt@open.nrw.de

EU-Portal

Das offene Datenportal der EU wurde 2012 eingerichtet, um die Zugänglichkeit und Weiterverwendung von Daten der Organe und sonstigen Einrichtungen der Europäische Union zu fördern. Das Portal bietet derzeit Zugang zu unterschiedlichsten Datensätzen von rund 40 Institutionen, Einrichtungen und Dienststellen wie Eurostat oder der Europäische Umweltagentur.

Das Europäische Datenportal greift Metadaten von Informationen des öffentlichen Sektors ab, die auf den öffentlichen Datenportalen in europäischen Ländern bereitgestellt werden. Auf dem Portal lassen sich aus allen europäischen Ländern zu Themen wie Energie, Gesundheit oder Transport & Verkehr finden.

Portale auf Bundesebene

GovData ist das von der Bundesregierung betriebene „Datenportal für Deutschland“. Es wurde 2013 öffentlich vorgestellt und enthielt Datensätze von Bund, Ländern und Kommunen. Bis August 2017 haben sich 11 Bundesländer einem Verwaltungsabkommen zum gemeinsamen Betrieb von GovData angeschlossen. Neben diesen Daten und Zugängen bietet GovData im Bereich Bibliothek zahlreiche Verlinkungen auf Informationsquellen und unter Neues einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zum Thema in Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Geoportal ist ein Beispiel für ein bereits in größerem Umfang mit Daten ausgestattetes Portal auf Bundesebene. Es bietet neben geografischen Karten und Luftbildern eine Fülle von Themenkarten aus Wirtschaft, Naturschutz, Demographie, Politik und zahlreichen anderen Gebieten, deren Informationen einen geografischen Bezug haben. Ganz allgemein stellt die Nutzung von Geodaten bis jetzt einen Schwerpunkt von Open Data-Angeboten dar. Das hat überwiegend technische Gründe, weil Geo-Daten bereits vielfach in Formaten vorliegen, die für eine offene Bereitstellung besonders geeignet sind.

Portale der Bundesländer

Sowie Nordrhein-Westfalen mit dem Open.NRW Portal und dem Geoportal.NRW offene Daten des Landes anbietet, stellen auch andere Bundesländer Datensätze auf eigenen Portalen zur verfügung.

Open Data service-bw ist der in das Landesportal service-bw integrierte Prototyp eines Daten- und Informationsportals für Baden-Württemberg. Er bietet bereits ein vollständiges Kategoriensystem und einen Werkzeugkasten mit einigen Hilfen zur Auswertung der vorhandenen Datenbestände. Neben maschinenlesbaren Datensätzen sind auch Daten und Informationsmaterial in anderen Formaten im Angebot.

Open Data Bayern bietet den Nutzern die Möglichkeit, gezielt nach frei zugänglichen Daten und Applikationen der staatlichen Behörden in Bayern zu suchen. Das Angebot wird ständig ausgebaut. Dabei sollen immer mehr Datensätze auch in maschinenlesbaren Formaten bereitgestellt werden.

Berlin Open Data enthält Informationen aus allen Sachgebieten in den verschiedensten Formaten. Als Ziel für die Gestaltung des Portals wird die Absicht herausgestellt, möglichst viele Daten in sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbarer Form anzubieten.

Das Transparenzportal Hamburg signalisiert bereits mit der Namensgebung, dass hier eine Konzeption verfolgt wird, die zumindest im Ansatz über einen primär technisch verstandenen Begriff von „Open Data“ hinausgeht. Das Portal arbeitet auf der Basis des hamburgischen Transparenzgesetzes von 2012, das weitergehende Informationsrechte der Bürger beschreibt und in den Vordergrund stellt. Ein Unterbereich „Open Data" entspricht der klassischen Zielsetzung.

Das Open-Government-Data-Portal Rheinland-Pfalz bietet einen einheitlichen, zentralen Zugang zu Verwaltungsdaten aus rheinland-pfälzischen Landesbehörden sowie rheinland-pfälzischen Kommunen. Es beinhaltet nicht nur komplett offene Daten, sondern auch solche mit einschränkenden Lizenzbestimmungen.

Open Data Sachsen hat im Oktober 2014 den Vorbereitungsbetrieb für ein künftiges landesweites Open-Data-Portal aufgenommen. Neben einigen exemplarischen Datensätzen beinhaltet das Portal unter „Daten nutzen“ einige Beispiele für Geschäftsmodelle mit offenen Daten.

Kommunale Portale in Nordrhein-Westfalen

Auch auf kommunaler Ebene werden offene Daten zur Verfügung gestellt. Diese Daten werden auf dem Open.NRW Portal zusammengeführt. Über die folgende Liste gelangen Sie zu den Open-Data-Portalen der Kommunen

Informationen zu Open Data im Internet

Die folgende Auflistung beschränkt sich darauf, aus dem enormen Informationsfundus im Internet einige Quellen hervorzuheben, die für die aktuelle Entwicklung oder direkt für Nordrhein-Westfalen besonders aussagekräftig erscheinen. Für Anregungen und Ergänzungen zur weiteren Ausgestaltung dieser Liste sind wir dankbar. Ziel ist keine akademische Vollständigkeit, sondern die Vermittlung von Zugängen zu zuverlässigen Basisinformationen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein ausführliches Informationsangebot veröffentlicht, das Informationen zu einer Reihe von Unterthemen zu Open Data liefert. Das Projekt geht auf das Jahr 2011 zurück, die Ausführungen zu Grundsatzfragen technischer und gesellschaftlicher Art sind aber immer noch lesenswert.

Die Datenbank „TosiT – Toolbox for Open Societal Innovation“ bietet Interessierten einen Überblick über das Angebot an verschiedenen Plattformen und Diensten, die offene gesellschaftliche Innovationen befördern können. Die einzelnen, sogenannten Werkzeuge werden hinsichtlich ihrer Art der Partizipation (Kollaboration, Koordination, Kommunikation und Information) und der Projektphase eingeordnet.

Die Open Knowledge Foundation liefert eine  leichtverständliche Einführung in den Begriff „Open Data“ und die gesellschaftlichen Vorstellungen der Open Data-Bewegung. Zur Vorstellung der Open Knowledge Foundation genügt hier der Hinweis auf ihr bekanntestes Projekt: Die Wikipedia.

Das Open Data Handbuch ist die deutsche Version des online verfügbaren Open Data Handbook, das von der Open Knowledge Foundation herausgegeben wird. Anders als der Titel es im Deutschen zunächst vermuten lässt, hat das Buch eher  den Charakter einer Einführung, die sich in erster Linie an Nicht-Fachleute richtet.

Open Data Commons ist ein weiteres Projekt der Open Knowledge Foundation, das rechtliche Hinweise zur „Öffnung“ von Daten und zum Umgang mit Open Data bereitstellt – hoch informativ, aber für die praktische Arbeit in Deutschland nur eingeschränkt übernehmbar.

Wikipedia Open Data gibt eine solide Kurzeinführung zum Thema und verweist auf wichtige weitere Informationsquellen.

Open Government Data (The book) ist ein nunmehr in 2. Auflage (2014) vorliegendes ausführliches Online-Handbuch zu Open Data in englischer Sprache. Autor ist der Sprachwissenschaftler und „Hacktivist“ Dr. Joshua Tauberer, der zu den Gründern der zivilgesellschaftlichen Open Data und Transparenz-Bewegung in den USA gehört und eine maßgebliche Rolle bei der Konzeption und Durchführung entsprechender Projekte in den USA gespielt hat und immer noch spielt.

Die Fachzeitschrift „Kommune21“ informiert allgemein über den Themenbereich E-Government und dementsprechend auch über Open Data. Ein Teil der entsprechenden Inhalte wird im Internetportal der Zeitschrift über den Themenbereich Open Government erschlossen.

Datenjournalismus.net ist ein 2014 von dem Datenjournalisten und Berater Lorenz Matzat begründetes Projekt, das Fachinformationen für die neu entstehende Tätigkeit des Datenjournalismus bereitstellt. Das gleiche Ziel verfolgt Matzats Blog.  

Der Blog Open Data Bonn ist ein Bestandteil von Offene Daten Bonn, in dem die Open Data-Verantwortlichen der Stadt Informationen aus dem Themenbereich sowie allgemeine und konkrete Erfahrungen aus ihrer Arbeit mitteilen. Besonders interessant für Praktiker aus anderen Städten sind die Hilfestellungen für Kommunen.

Der Chief Information Officer (CIO) des Weißen Hauses hat seine Open Data Policy als Homepage veröffentlicht. Diese enthält Tipps und Anregungen für Unternehmen, wie sie offene Daten möglich effizient für sich nutzen können. Auch konkrete Hilfestellungen wie Software Tools oder Vorlagen für Open Data Community Events stehen den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Da die Seite an Github angebunden ist, können sich Interessierte auch an der Weiterentwicklung der „Open Data Policy“ beteiligen, Ideen einbringen und in Foren diskutieren.

Informationen zu technischen Empfehlungen für Open Data Angebote finden Sie in diesem Dokument, was von verschiedenen Akteuren der OD-Szene in 2013/14 entwickelt wurde
 

Sie kennen weitere interessante Seiten, auf die wir verlinken könnten? Dann geben Sie uns gerne einen Hinweis.
kontakt@open.nrw.de

  • Deutsch
  • English