Mitstreiter gesucht: Das Forum Zusammenarbeit

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Freitag, 28. Oktober 2016

Mitstreiter gesucht: Das Forum Zusammenarbeit

*Das Forum „Zusammenarbeit“ hat seinem Namen alle Ehre gemacht. An fünf Stationen konnten die Gäste reinschnuppern, mitdiskutieren und mitmachen. Hier saß niemand mehr auf seinem Stuhl.

Von: Katharina Matzke

Engagierte EhrenamtlerInnen, BiologInnen, MedienwissenschaftlerInnen - So unterschiedlich die Interessen auch sind, beim Open.NRW Kongress konnten sie alle voneinander lernen. Denn es ging um das Thema Zusammenarbeit. Wie kann man Zusammenarbeit verbessern und wie lässt sich die Digitalisierung dafür nutzen?

Das haben fünf Vertreterinnen und Vertreter der Landesverwaltung an ganz unterschiedlichen Projektbeispielen dargestellt. Nach einer kurzen Vorstellung der Projekte, durften die Gäste selbst aktiv werden und, wie bei einem Speed Dating, von Station zu Station gehen. Durch die kleinen Gruppen, entstanden schnell lebhafte Diskussionen. Auf großes Interesse stieß zum Beispiel das Projekt „Lebensbildung.digital“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, das seit rund einem Jahr Meinungen und Ideen rund um eine digitalisierte Lebenswelt sammelt. Aktuell arbeiten sie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Workshops an der konkreten Umsetzung eines Tools, das bürgerschaftliches Engagement unterstützt. Beim Open.NRW Kongress haben sie gleich neue Mitstreiter gefunden.

Vernetzte Nachbarschaften

Um bürgerschaftliches Engagement geht es auch bei dem Projekt „Vernetzte Nachbarschaften“ des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr. Das Projekt vernetzt Bürgerwerkstätten aus ganz unterschiedlichen Städten in Nordrhein-Westfalen miteinander, um gemeinsam Lösungen für lokale Probleme zu entwickeln, die auch auf andere Nachbarschaften übertragbar sind. „Wir waren überwältigt von der Anzahl der Bewerbungen der Bürgerwerkstätten“, erzählt Aurelia Ölbey von NRW Urban. „Es sind über vierzig Bewerbungen reingekommen und der Beirat des Projektes hat letzten Endes 15 Projekte ausgewählt.“ Am 5. November 2016 treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das erste Mal persönlich.

Anklicken und Ausprobieren

Ein echtes Vorreiter-Zusammenarbeits-Projekt ist „Naturschutzinformationen.NRW“ des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Die Social Media Plattform vernetzt Naturschützer. Hier können sie ihr Wissen austauschen, Forschungsergebnisse festhalten und Fragen stellen. Natürlich durften sich auch die Besucherinnen und Besucher des Kongresses durch die Plattform klicken, genau wie an dem Stand der Staatskanzlei. Dort wurde die offizielle Flüchtlings-App des Landes Nordrhein-Westfalen vorgestellt, die aus einem Zusammenarbeitsprojekt mit jugendlichen Programmierern entstanden ist.

Und wie verändert die Digitalisierung die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung? An der Themenstation des Referats Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei konnten die Besucherinnen und Besucher einen Blick in das Digital-Wiki werfen und sich zudem über die Social-Media-Aktivitäten und -Erfahrungen sowie aktuelle Projekte wie den #Respektwalk informieren.


Jede/r kann mitmachen!

Die kleine Reise entlang der Stationen hat das Forum nicht nur belebt, sondern auch viel nützliches Feedback eingebracht, wofür die Vertreterinnen und Vertreter der NRW-Ministerien sehr dankbar sind. „Uns freut vor allem auch, dass mehrere der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lust bekommen haben, selbst an einem der Projekte mitzuarbeiten“, sagt Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik.  Die Einladung gilt natürlich nicht nur für die Gäste des Kongresses, sondern auch für alle, die an diesem Tag leider nicht dabei sein konnten.


Die Zusammenarbeitsprojekte

E-Zusammenarbeit im Bereich Netzpolitik und Medienkompetenz

Lebensbildung.digital

Naturschutzinformationen NRW

Vernetzte Nachbarschaften

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