#MobileZukunftNRW: Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität

Fachkonferenz „Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität“
Montag, 3. Dezember 2018

#MobileZukunftNRW: Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität

Fachkonferenz des Verkehrsministeriums NRW – Minister Wüst im Dialog mit Experten und Nutzern

Vernetzte und zukunftsfähige Mobilität in Nordrhein-Westfalen war das Thema, über das NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst mit mehr als 170 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung sowie Nutzern von Mobilitätsangeboten bei der Fachkonferenz „Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität“ diskutierte. Gemeinsam wurde an konkreten Verbesserungen für die Rahmenbedingungen innovativer Mobilität gearbeitet. Die Impulse und Ideen der Fachkonferenz werden in die Arbeit des Verkehrsministeriums einfließen.

„NRW gemeinsam zur Modellregion Mobilität 4.0 machen“ – mit dieser Zielsetzung hat Verkehrsminister Hendrik Wüst am 23. November 2018 insgesamt über 170 Experten aus dem Bereich Mobilität im Rahmen der Fachkonferenz „Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität“ zur Diskussion in die Philharmonie Essen eingeladen. Zielsetzung des Zusammenkommens war es die Diskussion des ersten Symposiums über die Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung wieder aufzugreifen und weiterzuführen. Darüber hinaus gab es einen intensiven Austausch, wie die Landesregierung innovative Projekte im Bereich der Mobilität noch stärker fördern und unterstützen kann. Für das Verkehrsministerium stellte das durch Open.NRW unterstützte Symposium eine sehr willkommene Möglichkeit des Zuhörens und des direkten Austauschs mit den Fachleuten dar.

„Die Mobilität von übermorgen diskutieren”

Insbesondere weil sich die Verkehrsinfrastruktur Nordrhein-Westfalens zurzeit an der Belastungsgrenze befindet, führte Verkehrsminister Wüst aus, könne NRW es sich nicht erlauben, die Potenziale innovativer, digitaler Mobilitätskonzepte nicht zu nutzen. Daher sei neben den Rekordsummen, die die Landesregierung flächendeckend in die Sanierung und Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur investiert, auch die Unterstützung der Vorhaben essentiell, die die Chancen der Digitalisierung im Bereich der Logistik wahrnehmen wollen.

In seiner einführenden Keynote hob Verkehrsminister Hendrik Wüst die enormen Chancen der Digitalisierung als Teil einer modernen Mobilitätspolitik hervor. Gemeinsam mit Unternehmen, Start-ups, Wirtschaft, Verwaltung und der Wissenschaft solle NRW zur Modellregion Mobilität 4.0 werden: „Wir machen Nordrhein-Westfalen zu einem Ort, an dem neue Technologien, Dienste und Anwendungen erforscht, entwickelt, getestet produziert und frühzeitig angewendet werden“. Um diese ambitionierte Zielsetzung zu realisieren, habe das Verkehrsministerium auch eine neue Fachabteilung „Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung“ eingerichtet.

Themenforen mit zukunftsweisenden Ideen für Personen- und Güterverkehr

Im ersten Themenforum des Tages diskutierte das Verkehrsministerium mit Vertretern der Logistikbranche darüber, was die Digitalisierung für ihren Sektor bedeutet. Mit der Zukunft des Personenverkehrs beschäftigten sich das Verkehrsministerium und unterschiedliche Mobilitätsanbieter im zweiten Themenforum. Nach einer Vorstellung der verschiedenen Mobilitätskonzepte standen die aktuellen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Innovation im Bereich der Mobilität im Mittelpunkt der Diskussion. Deutlich wurde in beiden Themenforen, dass sich die Unternehmen insbesondere wünschen, die eigenen Produkte einfacher vor Ort testen zu können. Zudem kam der Wunsch nach einer noch stärkeren Beförderung und Koordination von Kooperationen zwischen verschiedenen Anbietern von Mobilität auf. Es zeigte sich zudem ein Konsens darüber, dass Kooperation und der Blick auf die Bedürfnisse der Menschen in Nordrhein-Westfalen vonnöten sind, um die komplexen Herausforderungen der Mobilität der Zukunft zu meistern.

Auftrag verstanden – Ministerium blickt mit Vorfreude auf die gemeinsame Arbeit

Im abschließenden Gespräch mit Moderator Simon Oerding, IFOK GmbH, wurde deutlich, dass sich aus Sicht des Ministeriums im Rahmen des Mobilitätssymposiums der eigene Anspruch, zuzuhören und vielfältige Ideen von den Fachleuten mitzunehmen, erfüllt hat. Die neu eingerichtete Fachabteilung im Ministerium wird die Ergebnisse des Symposiums aufgreifen und in die eigene Arbeit einfließen lassen. Die Fachkonferenz „Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität“ ist Teil des umfassenden Austauschs des Ministeriums für Verkehr NRW mit der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Daher rief Minister Wüst dazu auf, auch über die Veranstaltung hinaus in den Austausch mit dem Verkehrsministerium zu treten, um gemeinsam über Rahmenbedingungen für Innovation sowie über Möglichkeiten der Förderung und/oder Kooperation zu sprechen.

Autor: Joris Niggemeier
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