Rund 180 neue Datensätze: Open.NRW wächst kräftig weiter

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Dienstag, 28. Juli 2015

Rund 180 neue Datensätze: Open.NRW wächst kräftig weiter

Harvesting der Landesdatenbank abgeschlossen

Anfang des Jahres gab es 294.300 Autos in Düsseldorf, 2013 erblickten 10.423 Babys in Köln das Licht der Welt und in Nordrhein-Westfalen pendeln 4,4 Millionen Erwerbstätige in eine andere Gemeinde. Woher wir das wissen? Jeden Tag erfasst die Landesverwaltung Informationen rund um NRW. Unzählige spannende Daten tummeln sich darunter. Bisher waren rund 500 dieser Datensätze auch auf dem Open.NRW-Portal verfügbar.Jetzt ist das sogenannte Harvesting (Übernahme der Daten) der Landesdatenbank abgeschlossen. Das Ergebnis: Etwa 180 neue offene Datensätze auf Open.NRW...

...und zufriedene Mitarbeiter der Open.NRW-Geschäftsstelle: „Dank des Einsatzes unserer IT-Kolleginnen und Kollegen sind wir einen wesentlichen Schritt weiter gekommen. Alle offenen Datensätze aus der Datenbank der Landesverwaltung sind nun auch auf Open.NRW zugänglich“, freut sich Björn Fleischer, Mitarbeiter der Open.NRW-Geschäftsstelle. Er weiß, wie wichtig es ist, dass sich Open.NRW weiterentwickelt. „Je mehr offene Daten bei uns zusammenlaufen, desto näher kommen wir dem Ziel, das Open.NRW-Portal als zentrale Anlaufstelle für offene Daten in Nordrhein-Westfalen zu etablieren.“

Zahlreiche Daten rund um Wirtschaft, Bevölkerung und öffentliche Verwaltung

Berufsauspendler nach Stellung im Beruf und Geschlecht, Statistik der Kaufwerte für Bauland und Unternehmensregister. Diese und weitere Datensätze, die die Wirtschaft und das Arbeitsleben in Nordrhein-Westfalen betreffen, hat Open.NRW übernommen. Darüber hinaus sind auf dem Open.NRW-Portal zahlreiche Bevölkerungsdaten, Daten zu Themen der öffentlichen Verwaltung und Datensätze aus den Kategorien Soziales, Infrastruktur, Umwelt und Klima, Bildung und Wissenschaft, Transport und Verkehr, Politik und Wahlen, Gesundheit, Geographie sowie Kultur und Freizeit verfügbar.

Daten als XML-Dateien erhältlich

Interessierte können die Daten auch als XML-Dateien (Extensible Markup Language) abrufen. „Vor allem für Programmierer ist das von Vorteil. Dank der XML-Ressourcen können sie die Daten direkt weiterverarbeiten“, so Heinz Friesl von IT.NRW. XML wird unter anderem eingesetzt, wenn Daten plattform- und implementationsunabhängig zwischen Computersystemen ausgetauscht werden sollen, insbesondere über das Internet.

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