Smart City Cologne: Köln geht nächsten Schritt Richtung offene Daten 2.0

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Mittwoch, 12. August 2015

Smart City Cologne: Köln geht nächsten Schritt Richtung offene Daten 2.0

Klimaschutz und neue Technologien

Wo stehen Ampelanlagen? Welche Bauprojekte gibt es derzeit in Köln? Und wie ist die aktuelle Parkhausauslastung? Diese und viele weitere Informationen und Daten hat Köln bereits auf dem Open.NRW-Portal öffentlich zugänglich gemacht - für die Stadt mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Als eine der ersten Open Data Kommunen in Nordrhein-Westfalen war sie Pionier. Und das ist sie heute noch: Denn die Stadt erhebt jetzt auch Echtzeitdaten der aktuellen Verkehrssituation. 

Um von A nach B zu gelangen können die Echtzeitdaten der Stadt Köln beispielsweise genutzt werden um Verkehrsmittel zu vergleichen. Ist auf dem Arbeitsweg Stau, ist das Rad eventuell schneller. Hierfür können Staumeldungen und Informationen zu verfügbaren Leihfahrrädern auch auf Smartphones verglichen werden. So oder so ähnlich könnten sich in Zukunft alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in Köln bewegen.

Intermodale Verkehrsnutzung: Verkehrsdaten auf dem Smartphone

Weitere Daten wie die aktuelle Belegung öffentlicher Parkplätze und Echtzeit Fahrplandaten zu veröffentlichen und damit die umweltschonendste und zeitsparendste Fahrt einfach auf dem Smartphone auszuwählen - das ist das Ziel, das auch mit dem Projekt GrowSmarter verfolgt wird . „Der Anspruch der Bürgerinnen und Bürger an eine moderne Verwaltung wächst. Um diesem Anspruch Rechnung zu tragen, öffnen wir uns. Wir wollen durch ein Mehr an Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit zu einem Mehr an Innovation und damit zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange kommen“, erklärt Sabine Möwes, Leiterin der Dienststelle E-Government und OnlineDienste der Stadt Köln.
Wenn diese Systeme mit beeinflussenden Daten beispielsweise des Baustellenmanagements, der Signalanlagen sowie der Geodaten- und Staumeldungssystemen verknüpft sind, kann der kommunale Raum verträglicher, hinsichtlich des Klimaschutzes, genutzt werden.

Intelligente Lösungen für den Klimaschutz dank Offener Daten

Zusammen mit den Städten Barcelona und Stockholm gilt Köln als Vorreiter beim Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für das Thema Klimaschutz. Bereits seit 2012 veröffentlicht die Stadt Köln auf ihrem OpenData-Portal Daten zur öffentlichen Nutzung und verfolgt eine Open Government-Strategie.
Das Projekt Smart City Cologne reiht sich in diese Strategie ein. Smart City Cologne setzt auf ein Netzwerk aus Unternehmen, Privatleuten, Verbänden und Behörden, die zusammen die Herausforderungen des Klimawandels meistern. Auch alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen aktiv das Zusammenleben in Köln mitzugestalten. Mit dem Bereitstellen von Daten lassen sich im Alltag verschiedene Technologien und Dienstleistungen so einsetzen, dass sie eine nachhaltige Stadtentwicklung durch die Verknüpfung der Bereiche Mobilität und Energie möglich machen.

Die Smart City Cologne Strategie wurde 2011 von der Stadt Köln und dem Energieversorger RheinEnergie ins Leben gerufen. Seitdem wurden bereits 30 Projekte umgesetzt. Ein Teilprojekt ist das Projekt GrowSmarter zur intelligenten Stadtentwicklung. Durch die Kombination der Sektoren Mobilität und Energie mit neuen IKT soll das Projekt zu den Klimaschutzzielen der Europäischen Union beitragen.  

Fünf Fakten über Smart City Cologne

Smart City Cologne …
… ist ein stadtweites Netzwerk in Köln, dem sich Firmen, Verbände, Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen angeschlossen haben.
… integriert unterschiedliche Klimaschutz-Projekte.
… wurde initiiert von der Stadt und dem Energieversorger Rhein-Energie.
… ist offen für alle und jeder kann mitmachen.
… soll Ideen für die Stadtentwicklung und zukunftsweisende Technologien entwickeln, von denen die Kölner Wirtschaft profitieren kann.
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