Startschuss für „Jugend hackt NRW“

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Mittwoch, 29. März 2017

Startschuss für „Jugend hackt NRW“

Medienpädagogisches Projekt richtet sich auch an Einsteigerinnen und Einsteiger

Wie kann Technik sinnvoll und kreativ für gesellschaftlich relevante Themen genutzt werden? An Fragestellungen wie diese sollen Jugendliche in diesem Jahr durch das Projekt „Jugend hackt NRW“ herangeführt werden. Als „Hello World“ Veranstaltungen werden 2017 landesweit Workshops, Tagesaktionen und Wochenendveranstaltungen angeboten, die sich auch an technikinteressierte Einsteigerinnen und Einsteiger richten. 

Mit einem Workshop zum Thema „Knack den Code“ fiel vergangene Woche im Evangelischen Jugendcentrum Holzbüttgen der Startschuss für Jugend hackt NRW. Als medienpädagogisches Projekt möchte Jugend hackt NRW junge Menschen zusammenbringen, und ihnen eine veränderte Sichtweise auf Technik und Programmieren ermöglichen. Dazu werden bis Ende des Jahres in allen Regionen NRWs weitere Workshops, Tagesaktionen oder Wochenendveranstaltungen angeboten.

Mit Code die Welt verbessern

Jugend hackt NRW baut auf dem gemeinnützigen, bundesweit etablierten Förderprogramm Jugend hackt auf, welches sich an junge, technikbegeisterte Menschen richtet. Die Open Knowledge Foundation und die Agentur für Medienbildung mediale pfade veranstalten bereits seit 2013 erfolgreich Hackathons für Jugendliche. „Mit Code die Welt verbessern“ ist dabei das Motto aller Jugend hackt Events. Gemeinsam mit Gleichgesinnten tüfteln die Jugendlichen an Apps, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft.

Neues Format in NRW richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger

Als „Hello World“ Veranstaltungen richtet sich Jugend hackt NRW gezielt auch an interessierte Jugendliche ohne Programmiererfahrung ab 10 Jahren. Die Jugendlichen können dabei lernen, Technik kreativ für gesellschaftliche Fragestellungen einzusetzen. Unterstütz werden sie von Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie durch ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren. Insgesamt werden 2017 über 40 kostenfreie Workshops in ganz NRW stattfinden.
Das Projekt wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans gefördert und von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW gemeinsam mit lokalen Partnern wie beispielsweise Jugendzentren oder Bibliotheken umgesetzt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Wer darüber hinaus Lust hat, das Projekt als ehrenamtlicher Mentorin oder Mentor zu begleiten kann sich hier melden.

Wir wünschen allen Beteiligten frohes Hacken, Lernen und Ausprobieren!

Autor: Marie Jansen 
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