Transparenz für unser Trinkwasser: Neue Open Data zu Schutzgebieten in NRW

Transparenz für unser Trinkwasser: Neue Open Data zu Schutzgebieten in NRW

Die Umweltverwaltung NRW hat einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Nachvollziehbarkeit und Bürgerbeteiligung gemacht:
Daten zu geplanten und festgesetzten Trink- und Heilquellenschutzgebieten sind ab sofort auf Open.NRW öffentlich verfügbar.

Zuletzt geändert am 24. Juli 2025

Transparenz für unser Trinkwasser: Neue Open Data zu Schutzgebieten in NRW

In Nordrhein-Westfalen wird großer Wert auf die langfristige Sicherung unserer Trinkwasserversorgung gelegt. Wasserschutzgebiete spielen dabei eine zentrale Rolle und müssen bei der Planung wasserwirtschaftlich relevanter Vorhaben berücksichtigt werden. Bisher waren die Geodaten der Wasserschutzgebiete ausschließlich auf Anfrage zugänglich. Aufgrund des großen Interesses an diesen Daten hat die Umweltverwaltung in NRW Daten zu den geplanten und festgesetzten Trink- und Heilquellenschutzgebieten nach einem längeren Prozess auf der Plattform Open.NRW veröffentlicht. Im Folgenden erfahren Sie, warum diese Daten wichtig sind und wie Sie selbst darauf zugreifen können.

Was sind Wasserschutzgebiete?
Wasserschutzgebiete dienen dazu, die Qualität und Quantität unseres Trinkwassers zu sichern. In NRW werden hauptsächlich Grundwasserschutzgebiete und Trinkwassertalsperrenschutzgebiete ausgewiesen, die in verschiedene Zonen unterteilt sind. Diese Zoneneinteilung hilft dabei, unterschiedliche Schutzniveaus zu definieren und sicherzustellen, dass unser Trinkwasser vor Verunreinigungen geschützt ist.

Wer ist zuständig?
In Nordrhein-Westfalen sind je nach Größe der Wassergewinnungsanlage entweder die Bezirksregierungen oder die Untere Wasserbehörde des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt für die Festsetzung von Wasserschutzgebieten verantwortlich. Diese Behörden legen die Schutzgebiete entsprechend ihrer räumlichen Zuständigkeit fest und überwachen sie.

Open Data und Transparenz
Durch die Bereitstellung dieser Daten auf Open.NRW zeigt die Umweltverwaltung ihr Engagement für Planungsvereinfachung und Bürgerbeteiligung. Jeder hat nun die Möglichkeit, sich über die Lage und Ausdehnung von Wasserschutzgebieten in seiner Nähe zu informieren oder die Daten über Austauschformate gemeinsam mit anderen Fachdaten anzuzeigen und auszuwerten. Diese Daten sind nicht nur für interessierte Bürgerinnen und Bürger wertvoll, sondern auch für Forscher, Umweltorganisationen und andere Akteure, die sich für den Schutz unserer Wasserressourcen einsetzen. Sie erleichtern die Planung wasserwirtschaftlich relevanter Vorhaben.

Wie kann ich die Daten nutzen?
Die Daten zu den Wasserschutzgebieten sind auf der Plattform Open.NRW beschrieben. Sie können die Daten herunterladen und für eigene Analysen nutzen oder einfach nur mehr über die Schutzgebiete in Ihrer Umgebung erfahren.

Entdecken Sie mehr auf Open.NRW
Die Veröffentlichung der Daten zu den Trink- und Heilquellenschutzgebieten ist nur ein Beispiel für den umfangreichen Datenbestand, der den NRW-Bürgern und Unternehmen angeboten wird. Wir laden Sie herzlich ein, die Plattform Open.NRW zu besuchen und nicht nur die Daten zu Wasserschutzgebieten, sondern auch weitere spannende Datensätze der Umweltverwaltung zu entdecken.

Open.NRW bietet eine Vielzahl von Informationen, die Ihnen helfen können, mehr über die Umwelt in Ihrer Nähe zu erfahren und sich aktiv an deren Schutz zu beteiligen. Egal ob Sie sich für Naturschutzgebiete, Luftqualität oder andere umweltrelevante Themen interessieren – auf Open.NRW finden Sie wertvolle Daten und Ressourcen.