#vorankommenNRW: Zukunftsfähige Mobilität für das Land

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Montag, 4. Dezember 2017

#vorankommenNRW: Zukunftsfähige Mobilität für das Land

Verkehrsministerium NRW gestaltet Mobilität der Zukunft im Dialog

Mit dem Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität startet NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst den Dialog mit allen Akteuren der Mobilität in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam vorankommen und gemeinsam die Mobilität der Zukunft gestalten, das ist das Ziel. Die Ergebnisse aus dem Symposium werden in die Arbeit des Verkehrsministeriums und das neue „Bündnis für Mobilität“ einfließen.

Beim Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität kamen alle zusammen: Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst hatte die wichtigsten Mobilitätsexperten in NRW eingeladen, um mit ihnen gemeinsam Lösungsansätze für die Zukunft der Mobilität zu diskutieren.

Mit dem Symposium geht das Verkehrsministerium das Thema Mobilität in Nordrhein-Westfalen gezielt an. Eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für Mobilität. Mit Hilfe von Digitalisierung und Vernetzung ist es das Ziel, eine zukunftsfähige Mobilität zu schaffen.

Das Verkehrsministerium verstand das durch Open.NRW unterstützte Symposium vor allem als Gedankenaustausch und Minister Hendrik Wüst betonte zu Beginn des Symposiums auch, dass er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekommen seien, um den Expertinnen und Experten in erster Linie zuzuhören.

NRW zum „Ideenland Nummer 1 für das Vorankommen“ machen

Von den Fachleuten wollte das Verkehrsministerium unter dem Motto „vorankommen NRW“ wissen, was in den nächsten Jahren in Nordrhein-Westfalen für eine zukunftsfähige Mobilität zu tun sei. Der Vizepräsident der IHK NRW, Burkhard Landers, gab in seiner Keynote zu Beginn des Symposiums das Ziel aus, Nordrhein-Westfalen zum „Ideenland Nummer 1 für das Vorankommen“ zu machen. Er präsentierte die Idee, zwischen Dortmund und Duisburg eine Teststrecke für autonom fahrende Schiffe zu eröffnen. Dies war ein erster möglicher Projektansatz, dem im Laufe des Symposiums noch viele folgten.

Die Mobilitätsexperten Andreas Heine von Kirchhoff Automotive, Dr. Tom Kirschbaum von door2door, Lars Purkarthofer von UPS Deutschland und Oliver Wolff vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen machten im Gespräch mit Moderator Simon Oerding, IFOK GmbH, deutlich, wie sich unsere Mobilität schon heute durch die Digitalisierung verändert. Vom StreetScooter der Deutschen Post AG über Paketroboter und Drohnen drehte sich die Diskussion um die verschiedenen Aspekte der Mobilität und machte deutlich: Wir sind schon mitten in der Digitalisierung angekommen – aber es bleibt noch viel zu tun.

Vier Ideenwerkstätten für die Mobilität von morgen

In den vier Ideenwerkstätten wurde anschließend detaillierter diskutiert. Dabei waren die Themen breit gefächert: Integrierte Mobilitätskonzepte, Verkehr in der Stadt, intelligente Infrastruktur und Open Data. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen aus den gemeinsamen Denkprozessen wider.

Die Ideen reichten von einem einheitlichen Informations-, Preis- und Ticketsystem für den ÖPNV mit integrierten Wegeketten zu einem übergeordneten Verkehrskonzept, das im Dialog aller Verkehrsträger erarbeitet werden müsse – das waren nur zwei Vorschläge von vielen.

Vielen dieser Ideen und Ansätze lohne es sich in den kommenden Jahren nachzugehen – da waren sich die Abteilungsleiter im Verkehrsministerium, Karin Paulsmeyer und Winfried Pudenz, bei der Präsentation der Ergebnisse der Ideenwerkstätten einig.

Viele gute Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität – viel Arbeit für das Ministerium

Mit dem Ende des Symposiums für eine zukunftsfähige Mobilität geht die Arbeit erst los. So wird im Verkehrsministerium eine neue Abteilung aufgebaut, die interdisziplinär daran arbeiten wird, die Chancen der vernetzten Mobilität für das Land zu erschließen. Die Ergebnisse aus dem Symposium werden in die Arbeit des Verkehrsministeriums einfließen.

Die Fachabteilungen werden anschauen, was geht und wo es möglich ist, Lösungen schnell anzugehen. Anfang nächsten Jahres wird zudem das „Bündnis für Mobilität“ gegründet. Damit will das Verkehrsministerium die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung vorantreiben.

Fotos: VM/ Barbara Bechtloff

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