Grafik: PC-Bildschirm mit Stadtzentrum und Menschen, die sich unterhalten
©Open.NRW, CC-BY

Gemeinde Kranenburg

Weg zur Open Government-Gemeinde

Kranenburg, eine kleine Gemeinde an der deutsch-niederländischen Grenze, zeigt mit ihrem interaktiven Dorfplatz Mijnbuurtje-MIENTHUUS , wie sie ihre verstreuten Ortsteile und die mehrsprachige Bevölkerung zusammenbringt. Der Dorfplatz verbindet die Menschen online wie offline und bietet eine Plattform zum Austauschen. Im Rahmen des Pilotprojekts wurden die Angebote des Online-Dorfplatzes u. a. mit einer sozialen Karte erweitert, die in Zusammenarbeit mit Institutionen, Vereinen und den Bürgerinnen und Bürgern mit Inhalten gefüllt wird.

Die Ziele des Projekts

Das Bild zeigt die grafische Darstellung einer Zielscheibe mit Pfeil

  • Förderung des Digitalisierungsprozesses des Online- und Offline-Dorfplatzprojektes in der Gemeinde Kranenburg
  • Systematische Vernetzung der Gemeinde mit dem Online- und Offline- Nachbarschaftsnetzwerk Mijnbuurtje- MIENTHUUS
  • Weiterer Aufbau einer leicht zugänglichen, interaktiven und nutzerfreundlichen Struktur

Der Weg zum Ziel

Das Bild zeigt die grafische Darstellung eines Bergwanderers am Aufstieg

  • Implementierung einer sozialen Karte auf dem digitalen Dorfplatz und einem damit verbundenen Nachbarschafts-Kalender, der durch Orts-, Themen-, Zeit- und Generationenfilter auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer wie der verschiedenen Dorfkerne abgestimmt werden kann
  • Ergänzung bestehender Online-Funktionen um Kommentarfelder, Abstimmungsfunktionen (Poll) und Social Media-Verknüpfungen (u. a. mit Facebook und WhatsApp). Dies fördert die Interaktionen und den Austausch sowie die  Verbreitung der Inhalte

Erkenntnisse nach Abschluss des Projekts

Das Bild zeigt die grafische Darstellung einer leuchtenden Glühbirne

Für den Erfolg des Projektes spielen die Buurtverbinder eine zentrale Rolle. Es hat sich gezeigt, dass das Mijenbuurtje- Konzept nach niederländischem Vorbild auch bei uns sehr gut funktioniert. Die Buurtverbinder ermöglichen den Wissens- und Informationstransfer und erleichtern dadurch die Vernetzung der Dorfgemeinschaften. Das freiwillige Engagement der Arbeitsgruppen und der Buurtverbinder sind daher der Schlüssel für einen aktiven Online- und Offline-Dorfplatz.

Ergebnisse und weiterführende Informationen

Das Bild zeigt die grafische Darstellung eines Klemmbretts mit Dokumenten

Digitalisierung und kommunales Open Government benötigen Zeit: Bürgerinnen und Bürger sowie Verwaltungen müssen mit dem Thema wachsen können, sich das Thema aneignen und damit zu eigen machen. Entstehende Chancen und Mehrwerte müssen deutlich werden. Es braucht Strukturen zum Lernen und zur Verankerung des Gelernten auf den Ebenen Kommune, Land und Bund, um gemeinsam nachhaltige Strukturen zu gestalten. In Kommunen ist die Bereitstellung ausreichender zeitlicher, personeller und finanzieller Ressourcen bedeutend für die zukünftige Weiterentwicklung von Open Government und Digitalisierungsvorhaben.