Grafik: Datensätze auf ganz NRW werden zusammengefügt
©Open.NRW, CC-BY

Südwestfalen IT

Zahlen, Daten und Fakten

Wälder, Talsperren, Naturparks - Die Region Südwestfalen ist reich an sogenannten Points of Interests (POI). In Südwestfalen pflegten bislang mehr als 50 überwiegend kleine Kommunen in unterschiedlichsten Datenbanken Einträge zu POI. Gemeinsam mit dem Partner Sauerland Tourismus e.V. hat die Südwestfalen IT (SIT, ehemals KDVZ Citkomm) sich dieser Herausforderung gestellt und Datenbestände aus der Region auf einer zentralen Open Data Plattform gebündelt. Ziel war es, neben der technischen Lösung, Mehrwerte offener Daten für die eingebundenen Verwaltungen erlebbar zu machen und Kompetenzen zu vermitteln.

Die Ziele des Projekts

Das Bild zeigt die grafische Darstellung einer Zielscheibe und eines Pfeils

  • Aufbrechen der mehrfachen, inkonsistenten Pflege gleicher Datenbestände an POI durch einen konkreten technischen Lösungsansatz
  • Bereitstellung eines konsolidierten, gemeinschaftlichen und frei zugänglichen Datenbestandes als offene Daten inklusive einer zentralen Plattform für die dezentrale Datenpflege
  • Interkommunale Informationsarbeit und Wissenstransfer zu den Themen Open Data und Open Government in 64 südwestfälischen Kreisen, Kommunen und Gemeinden

Der Weg zum Ziel

Das Bild zeigt die grafische Darstellung eines Bergwanderers am Aufstieg

  • Konzeption und Pilotimplementierung einer zentralen und frei verfügbaren Plattform zur Datenhaltung, -bereitstellung, -erfassung und -pflege für alle Kommunen der Region Südwestfalen mit einer offenen und einheitlichen Schnittstelle zur Datenabfrage sowie die Entwicklung eines TYPO3-Moduls zur Einbindung der zentralen, offenen Datenbankinhalte in kommunale Webseiten
  • Informationsveranstaltungen mit dem Ziel, innerhalb der südwestfälischen Verwaltungen Wissen rund um die Themen Open Government und Open Data aufzubauen und Hemmschwellen zum Einsatz damit verbundener Konzepte und Technologien abzubauen

Erkenntnisse nach Abschluss des Projekts

Das Bild zeigt die grafische Darstellung einer leuchtenden Glühbirne

Der Einsatz von Open Government und Open Data erfordert einen Kulturwandel, der nicht von allein passiert, sondern Einsatzbereitschaft und Umdenken aller Beteiligten benötigt. Hier half im Projekt die offene Diskussion in den Open Data Werkstätten. Interne und externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Verwaltungsebenen diskutierten auf Augenhöhe miteinander und kamen so erstaunlich konstruktiv und schnell zu konsensfähigen Aussagen. Insbesondere das interdisziplinär aufgestellte Projektteam, das kleinteilige Vorgehen und der Einsatz offener Kommunikationsformen haben maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen.

Ergebnisse und weiterführende Informationen

Das Bild zeigt die grafische Darstellung eines Klemmbretts mit Dokumenten

Durch das Projekt konnten sowohl für die Kommunen und Kreise der Region Südwestfalen, aber auch für die SIT wichtige Impulse für den konkreten Start und die zukünftige Ausrichtung im Bereich Open Data erreicht werden. Nach der Sichtung und Untersuchung bestehender Datenbanken und Portale hat ein interdisziplinäres Team eine technische Lösung aus Datenbank, offener Schnittstelle und TYPO3-Plugin konzipiert und entwickelt. Diese befindet sich am Ende des Förderprojekts in der Testphase. Die geplanten Elemente wurden fertiggestellt, erste Bestandsdaten sind importiert und es laufen die ersten Umsetzungen für kommunale Websites. Parallel zur technischen Implementierung konnten zwei Veranstaltungen (Open Data Werkstätten) organisiert werden, die der Sensibilisierung regionaler Akteure, der Diskussion untereinander und dem Aufbau eines Netzwerks dienen sollten. Durch das offene Format des World Cafés wurden die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv eingebunden.